Die Zoogeschichte
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Die Zoogeschichte

Edward Albee
Theater · 1959

Über das Werk

Die Zoogeschichte (englisch „The Zoo Story") ist ein Einakter von Edward Albee, uraufgeführt 1959 in Berlin (auf Deutsch) und 1960 in New York. Es war Albees Debüt und ein Schlüsselwerk des amerikanischen absurden Theaters über Einsamkeit, Entfremdung und die Unmöglichkeit echter Kommunikation.

Handlung

An einem Sonntagnachmittag im New Yorker Central Park sitzt der wohlsituierte, brave Verlagsangestellte Peter auf einer Parkbank. Der zerlumpte, ruhelose Außenseiter Jerry drängt sich ihm auf und verwickelt ihn in ein zunehmend bedrängendes Gespräch. Jerry erzählt von seinem trostlosen Leben in einer Pension und seinem grotesken „Kampf" mit dem Hund der Wirtin. Immer aggressiver provoziert er Peter, bis er ihn zwingt, ein Messer zu ergreifen, und sich selbst hineinstürzt – ein verzweifelter Akt, der die einzige menschliche „Berührung" herstellt, die Jerry erreichen kann.

Kulturelle Bedeutung

Die Zoogeschichte etablierte Albee schlagartig als bedeutende neue Stimme des amerikanischen Theaters. Der Einakter verdichtet die existenzielle Vereinzelung des modernen Großstadtmenschen und die Sehnsucht nach Kontakt zu einem schockierenden Finale. Mit seiner Mischung aus naturalistischem Dialog und absurder Zuspitzung wurde das Stück zum vielgespielten Klassiker und Vorläufer von Albees späterem Welterfolg „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?".

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