Die schöne Helena
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Die schöne Helena

Jacques Offenbach
Oper · 1864
operette

Über das Werk

Die schöne Helena (La belle Hélène) ist eine Operette von Jacques Offenbach, uraufgeführt 1864 in Paris. Das Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy parodiert geistreich die griechische Mythologie um die schöne Helena und den Trojanischen Krieg und gilt als eine der vollkommensten Operetten Offenbachs.

Handlung

Die Königin Helena von Sparta, die schönste Frau der Welt, langweilt sich in ihrer Ehe mit dem trägen König Menelaos. Die Göttin Venus hat dem trojanischen Prinzen Paris die Liebe Helenas versprochen. Als Paris, verkleidet, an den spartanischen Hof kommt und einen Wettstreit der Geister gewinnt, entbrennt zwischen ihm und Helena eine leidenschaftliche Anziehung. Während die griechischen Könige als eitle Trottel karikiert werden, entführt Paris schließlich die nur halb widerstrebende Helena – der Beginn des Trojanischen Krieges.

Kulturelle Bedeutung

Die schöne Helena ist ein Höhepunkt der Offenbach'schen Gesellschaftssatire, die unter dem Deckmantel der Antike die Dekadenz und Doppelmoral des Zweiten Kaiserreichs aufs Korn nimmt. Mit eingängigen Melodien, frechem Witz und der glanzvollen Partie der Helena wurde sie zu einem internationalen Dauererfolg. Das Werk gehört zum festen Repertoire der Operettenhäuser und gilt als Inbegriff des esprit-sprühenden französischen Genres.

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