Die Aussprache
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Die Aussprache

Miriam Toews
Theater · 2018
DramaZeitgenossen

Über das Werk

„Die Aussprache“ beruht auf dem Roman „Women Talking“ der kanadischen Schriftstellerin Miriam Toews, ihrem siebten Roman, erschienen 2018 bei Alfred A. Knopf. Die deutsche Ausgabe kam 2019 bei Hoffmann und Campe heraus. Toews nennt das Buch eine erfundene Antwort auf reale Verbrechen in der mennonitischen Manitoba-Kolonie in Bolivien. Am Burgtheater Wien bringt Mina Salehpour eine Bühnenfassung heraus, deren Premiere für den 24. April 2027 angesetzt ist.

Handlung

In einer abgeschotteten Mennonitenkolonie wurden Frauen und Mädchen über Jahre nachts betäubt und vergewaltigt; die Täter stammen aus der eigenen Gemeinde. Während die Männer in der Stadt sind, um Kaution für die Verhafteten zu stellen, treffen sich acht Frauen 48 Stunden lang heimlich auf einem Heuboden. Sie wägen ab, ob sie vergeben, bleiben und kämpfen oder die Kolonie verlassen sollen. Der Lehrer August Epp, der als einziger Mann dabei ist, führt Protokoll, weil die Frauen nicht schreiben können.

Kulturelle Bedeutung

Hintergrund sind die Taten in der Manitoba-Kolonie zwischen 2005 und 2009, für die 2011 acht Männer verurteilt wurden. Der Roman stand auf der Shortlist des Governor General's Award und auf der Longlist des International Dublin Literary Award. Sarah Polleys Verfilmung von 2022 gewann den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch.

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Kommende Aufführungen
Akademietheater · Wien
24. April 2027
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