Das Land des Lächelns
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Das Land des Lächelns

Franz Lehár
Oper · 1929
operette

Über das Werk

Das Land des Lächelns ist eine Operette (romantische Operette) in drei Akten von Franz Lehár, in ihrer endgültigen Fassung 1929 in Berlin uraufgeführt. Das Werk entstand aus einer Überarbeitung der früheren Operette „Die gelbe Jacke" und wurde durch den Tenor Richard Tauber zum Welterfolg.

Handlung

Die Wiener Grafentochter Lisa verliebt sich in den chinesischen Prinzen Sou-Chong und folgt ihm in seine ferne Heimat. Doch in China prallen die Kulturen aufeinander: Lisa leidet unter den fremden Sitten, der Etikette des Hofes und der Erwartung, dass Sou-Chong nach altem Brauch weitere Frauen heiraten soll. Die anfängliche Liebe zerbricht an der Unvereinbarkeit der Welten. Trotz tiefer Zuneigung erkennen beide, dass ihre Verbindung keine Zukunft hat – Sou-Chong lässt Lisa schließlich mit schmerzlichem Lächeln ziehen.

Kulturelle Bedeutung

Das Land des Lächelns markiert die ernste, melancholische Spätphase der Operette, die mit dem traditionell heiteren Genre bricht und tragisch endet. Die Tenorarie „Dein ist mein ganzes Herz" wurde zu einem der berühmtesten Stücke der gesamten Operettenliteratur. Obwohl das Werk heute wegen seiner exotistischen China-Darstellung auch kritisch betrachtet wird, bleibt es eine der meistgespielten Operetten und ein Höhepunkt von Lehárs Spätwerk.

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