Über das Werk
Stephen Sondheims bahnbrechendes Musical mit einem Buch von George Furth wurde 1970 am Broadway uraufgeführt. Es war eines der ersten Konzeptmusicals, das auf eine lineare Handlung zugunsten einer thematischen Struktur verzichtete.
Handlung
An seinem 35. Geburtstag reflektiert der Junggeselle Bobby über seine Beziehungen zu fünf befreundeten Ehepaaren und drei Freundinnen. In einer Folge von Vignetten erlebt er die Höhen und Tiefen von Partnerschaften, von liebevoller Zuneigung bis hin zu bitterer Enttäuschung. Bobby genießt seine Freiheit, spürt aber zunehmend die Einsamkeit hinter seiner Unverbindlichkeit. Am Ende erkennt er, dass das Risiko der Nähe dem Alleinsein vorzuziehen ist.
Kulturelle Bedeutung
Company gilt als Geburtsstunde des modernen Konzeptmusicals und revolutionierte die Form durch seine fragmentarische Erzählweise und psychologische Tiefe. Sondheims Partitur mit Songs wie „Being Alive" setzte neue Maßstäbe für Anspruch und Intelligenz im Musical.
