Čert a Káča
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Čert a Káča

Antonín Dvořák
Oper · 1899

Über das Werk

Antonín Dvořáks komische Oper „Čert a Káča" („Der Teufel und die Käthe") wurde 1899 am Nationaltheater in Prag uraufgeführt. Das Werk nach einem böhmischen Märchen ist Dvořáks erfolgreichste komische Oper und besticht durch volkstümlichen Humor, derbe Komik und eine farbige, tänzerisch geprägte Partitur.

Handlung

Die resolute, redselige Dorfschöne Káča findet keinen Tanzpartner und ruft übermütig aus, sie würde notfalls sogar mit dem Teufel tanzen. Prompt erscheint der Teufel Marbuel und entführt sie in die Hölle. Dort aber wird Káča rasch zur Plage: Sie klammert sich an Marbuel, redet ohne Unterlass und treibt die Teufel zur Verzweiflung. Der pfiffige Schäfer Jirka, der selbst in Ungnade gefallen ist, holt Káča gegen Belohnung wieder aus der Hölle. Als der Teufel später die grausame, das Volk schindende Fürstin holen will, hilft Jirka erneut: Schon die bloße Drohung mit der unerträglichen Káča schlägt den Teufel in die Flucht. Die Fürstin gelobt Besserung, und Jirka wird belohnt.

Kulturelle Bedeutung

„Der Teufel und die Käthe" gehört zu Dvořáks beliebtesten Bühnenwerken und ist ein Höhepunkt der tschechischen komischen Oper. Die Verbindung von Märchenstoff, sozialer Satire — die geläuterte, ihr Volk schindende Fürstin — und Dvořáks melodischem Reichtum machte das Werk im tschechischen Repertoire fest verankert; international wird es bis heute regelmäßig gespielt.

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