Über das Werk
Bye Bye Birdie ist ein Musical von Charles Strouse (Musik), Lee Adams (Text) und Michael Stewart (Buch), uraufgeführt 1960 am Broadway. Die Satire auf die Rock-'n'-Roll-Hysterie der späten 1950er-Jahre gewann vier Tony Awards, darunter den Preis für das beste Musical, und war Strouses Durchbruch.
Handlung
Der Teenager-Idol-Sänger Conrad Birdie – eine Parodie auf Elvis Presley – wird zum Militär eingezogen. Sein Manager Albert Peterson und dessen Sekretärin Rosie ersinnen einen letzten PR-Coup: Birdie soll im Fernsehen einem zufällig ausgelosten Fan, der jungen Kim aus Ohio, einen Abschiedskuss geben. Die Aktion bringt die Kleinstadt Sweet Apple gehörig durcheinander, weckt die Eifersucht von Kims Freund und stellt Alberts und Rosies Beziehung auf die Probe, ehe sich alles glücklich fügt.
Kulturelle Bedeutung
Bye Bye Birdie war eines der ersten Musicals, das sich humorvoll mit der Jugend- und Popkultur der Rock-'n'-Roll-Ära auseinandersetzte, und traf den Nerv einer Generation. Die Nummer „Put On a Happy Face" wurde zum Evergreen, und die Verfilmung von 1963 mit Dick Van Dyke festigte den Ruf des Werks. Es bleibt ein Favorit von Schul- und Amateurbühnen und ein nostalgisches Porträt des Amerika um 1960.
