Über das Werk
Richard Strauss komponierte diese Oper mit einem Libretto von Hugo von Hofmannsthal; die endgültige Fassung wurde 1916 in Wien uraufgeführt. Das Werk vereint auf einzigartige Weise Opera seria und Commedia dell'arte in einer Oper-in-der-Oper-Konstruktion.
Handlung
Ein reicher Wiener Mäzen befiehlt, dass eine ernste Oper und ein komisches Stück gleichzeitig aufgeführt werden. In der Rahmenhandlung verzweifelt der Komponist an diesem Kompromiss. In der Binnenoper trauert Ariadne auf Naxos um den untreuen Theseus, während die Komödiantin Zerbinetta mit ihrer Truppe für Heiterkeit sorgt. Der Gott Bacchus erscheint und erlöst Ariadne durch die Kraft der Liebe.
Kulturelle Bedeutung
Ariadne auf Naxos gilt als brillantes Experiment über das Wesen der Kunst und die Spannung zwischen Tragik und Komik. Zerbinettas virtuose Arie gehört zu den anspruchsvollsten Koloraturnummern des Repertoires und macht das Werk zu einer Bewährungsprobe für Sopranistinnen.
