Über das Werk
William Shakespeares Komödie entstand um 1596 und gehört zu seinen beliebtesten Werken. Das Stück verwebt drei Handlungsstränge – athener Liebende, Elfenwelt und Handwerkertheater – zu einem traumhaften Ganzen.
Handlung
Zwei Athener Liebespaare fliehen in den Wald vor Athen, wo der Elfenkönig Oberon und seine Gemahlin Titania im Streit liegen. Oberon beauftragt den Kobold Puck, mit einem Liebeszauberkraut die Verwicklungen zu lösen, doch Puck verwechselt die Sterblichen. In derselben Nacht probt eine Gruppe von Handwerkern ein Theaterstück für die Hochzeit des Herzogs Theseus. Nach allerlei Verwirrungen, Verwandlungen und dem berühmten Eselsköpfigen werden alle Paare vereint und die Handwerker führen ihre grandiose schlechte Komödie auf.
Kulturelle Bedeutung
Ein Sommernachtstraum ist Shakespeares meistinszeniertes Stück und ein Grundtext der europäischen Theaterkultur über die Macht der Fantasie und die Launen der Liebe. Das Werk inspirierte Mendelssohns berühmte Bühnenmusik, Brittens Oper und unzählige Adaptionen in allen Kunstformen.
