Über das Werk
„A Good House“ ist ein englischsprachiges Stück der südafrikanischen Dramatikerin Amy Jephta. Es entstand als gemeinsamer Auftrag des Royal Court Theatre mit dem Fugard Theatre in Kapstadt. Die Uraufführung fand im Januar 2025 am Royal Court Theatre in London statt, in Regie von Nancy Medina und als Koproduktion mit dem Bristol Old Vic in Verbindung mit dem Market Theatre Johannesburg; anschließend lief die Produktion in Bristol.
Handlung
Schauplatz ist Stillwater, eine abgeschlossene, gutbürgerliche Wohnsiedlung in Südafrika. Eines Tages steht dort eine Wellblechhütte, deren Bewohner niemand zu Gesicht bekommt. Die weißen Nachbarn wollen sie beseitigen lassen und gewinnen ausgerechnet das schwarze Paar Sihle und Bonolo, das neu in die Siedlung gezogen ist, als Aushängeschild ihrer Kampagne. Die beiden erfahren dabei, wie weit gute Nachbarschaft reicht und welchen Preis die Zugehörigkeit hat.
Kulturelle Bedeutung
Die Kritik las das Stück als bissige Gesellschaftssatire über Klasse, Hautfarbe und Zugehörigkeit und verglich es mit Bruce Norris' „Clybourne Park“. Amy Jephta wurde dafür für den Susan Smith Blackburn Prize nominiert. 2026 folgte die südafrikanische Erstaufführung am Market Theatre in Johannesburg.