Die New York City Opera wurde 1943 gegründet und galt jahrzehntelang als „the people's opera" – als demokratische, preisgünstige Alternative zur benachbarten Metropolitan Opera. Lange war sie am Lincoln Center beheimatet (im heutigen David H. Koch Theater) und wurde für ihr Engagement für amerikanische Werke, zeitgenössische Opern und junge US-Sänger:innen berühmt; Stars wie Beverly Sills und Plácido Domingo prägten ihre Geschichte. Nach finanziellen Krisen und einer Insolvenz 2013 wurde die Kompanie 2016 wiederbelebt und tritt seither an wechselnden Spielstätten in New York auf. Ihr Profil verbindet Repertoire-Klassiker mit selten gespielten und neuen Werken.
Der Spitzname „the people's opera" geht auf Bürgermeister Fiorello La Guardia zurück, der eine erschwingliche Oper für alle New Yorker wollte.
