Das Burgtheater ist die renommierteste deutschsprachige Bühne und eines der ältesten und bedeutendsten Theater Europas. 1741 von Kaiserin Maria Theresia als Hoftheater neben der Hofburg gegründet, zog das Ensemble 1888 in das heutige Prachtgebäude an der Ringstraße, entworfen von Gottfried Semper und Carl Hasenauer. Die 1.300 Plätze umfassende Hauptbühne ist berühmt für ihr weites Proszenium und ihren reich verzierten Zuschauerraum, dessen Deckenfresken zu den frühen Aufträgen des jungen Gustav Klimt und seines Bruders Ernst gehören. Das Burgtheater hält eine unerreichte Position in der deutschsprachigen Theatertradition — jeder bedeutende Schauspieler der letzten zwei Jahrhunderte hat sich an seinem Ensemble gemessen. Prägende Intendanten waren Claus Peymann, der in den 1980er und 90er Jahren die provokanten Gegenwartsdramatiker Thomas Bernhard, Peter Handke und Elfriede Jelinek ans Haus holte.
Das Burgtheater wurde 1741 von Maria Theresia gegründet und ist damit das zweitälteste Nationaltheater der Welt. Schauspieler bezeichnen es ehrfürchtig als "Die Burg".
