Biografie
Yishai Sarid wurde 1965 in Tel Aviv geboren. Er diente als Nachrichtenoffizier in der israelischen Armee, studierte Rechtswissenschaft an der Hebräischen Universität Jerusalem und erwarb 1999 in Harvard einen Master in Public Administration; danach war er Staatsanwalt in Tel Aviv, später machte er sich als Rechtsanwalt selbstständig. Seinen ersten Roman veröffentlichte er 2000, es folgten unter anderem „Limassol“ (2009), „Monster“ (2017), „Siegerin“ (2020) und „Schwachstellen“ (2023), die auf Deutsch bei Kein & Aber erschienen. In seinen Büchern setzt er sich mit Geheimdienst und Armee, der Erinnerung an den Holocaust und der israelischen Gegenwart auseinander. Für „Limassol“ erhielt er 2011 den französischen Grand Prix de Littérature Policière, für „Schwachstellen“ 2023 den Brenner-Preis, 2025 folgte der Agnon-Preis. Sein Roman „Monster“ kam als Monodrama auf die Bühne und wurde 2021 beim Teatronetto-Festival ausgezeichnet.
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