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Komponist

Werner Egk

1901 – 1983 · Deutsch

Biografie

Werner Egk wurde am 17. Mai 1901 als Werner Mayer in Auchsesheim bei Donauwörth geboren und starb am 10. Juli 1983 in Inning am Ammersee. Er nahm ab 1921 Privatunterricht bei Carl Orff in München und studierte anschließend Philosophie und Musikwissenschaft. Seinen Künstlernamen Egk, gebildet aus den Initialen seiner Frau Elisabeth Karl, führte er ab seiner Heirat 1923 und ließ ihn 1937 amtlich eintragen. Während der NS-Zeit gehörte er zu den meistgespielten Komponisten Deutschlands und wurde 1944 in die Liste der „Gottbegnadeten“ aufgenommen; nach dem Krieg leitete er Anfang der 1950er Jahre die Berliner Musikhochschule und später das Ballett der Bayerischen Staatsoper. Egk gilt als Vertreter eines deutschen Neoklassizismus und schrieb mit Opern wie „Die Zaubergeige“, „Peer Gynt“ und „Der Revisor“ einige der erfolgreichsten deutschen Musiktheaterwerke seiner Zeit.

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