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Dramatiker

Wenzel Storch

geb. 1961 · Deutsch

Biografie

Wenzel Storch, 1961 in Braunschweig geboren, machte sich als Regisseur und Produzent fantastischer Low-Budget-Spielfilme einen Namen: „Der Glanz dieser Tage“ (1989), „Sommer der Liebe“ (1992) und „Die Reise ins Glück“ (2004), der im selben Jahr beim Fantasia-Festival in Montreal einen Publikumspreis erhielt. Seine Filme bevölkern skurrile Figuren und Fantasiewelten, oft mit deutlicher Spitze gegen die Kirche. Seit 2007 schreibt er für die Zeitschrift „konkret“, meist über kuriose Fundstücke aus dem katholischen Milieu; daraus gingen im Ventil Verlag die Bücher „Der Bulldozer Gottes“ (2009) und „Das ist die Liebe der Prälaten“ (2013) hervor. Am Theater Dortmund trat er 2014 erstmals als Bühnenautor und Regisseur in Erscheinung: „Komm in meinen Wigwam“ nahm die katholische Anstandsliteratur der 1950er- bis 1970er-Jahre aufs Korn, vor allem Jugendromane von Berthold Lutz, 2015 folgte dort „Das Maschinengewehr Gottes“ rund um den Prediger Pater Leppich. Mit „Lass uns miteinander reden“, das er selbst inszeniert, kehrt er nach rund zehn Jahren ans Theater zurück; die Uraufführung am Schauspiel Köln ist für Dezember 2026 angekündigt.

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