Biografie
Ursula K. Le Guin kam 1929 als Ursula Kroeber in Berkeley, Kalifornien, zur Welt; ihre Eltern waren der Anthropologe Alfred Louis Kroeber und die Schriftstellerin Theodora Kroeber. Sie studierte am Radcliffe College und an der Columbia University, wo sie mit einer Arbeit über Pierre de Ronsard den Master erwarb, heiratete 1953 den Historiker Charles A. Le Guin und lebte ab 1958 in Portland, Oregon. Ihr erster Roman erschien 1966; bekannt wurde sie mit „A Wizard of Earthsea“ (1968), dem Auftakt der Erdsee-Romane, und mit „The Left Hand of Darkness“ (1969), für den sie als erste Frau zugleich den Hugo und den Nebula Award für den besten Roman erhielt. Es folgten unter anderem „The Lathe of Heaven“ (1971, deutsch „Die Geißel des Himmels“) und die anarchistische Utopie „The Dispossessed“ (1974). Ihr von Kulturanthropologie, Taoismus und Feminismus geprägtes Werk umfasst außerdem Erzählungen, Gedichte, Essays, Übersetzungen und Kinderbücher; 2014 erhielt sie die Medal for Distinguished Contribution to American Letters der National Book Foundation. Le Guin starb 2018 in Portland.
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