Stefan ZweigDramatiker

Stefan Zweig

1881 – 1942 · Österreichisch

Biografie

Stefan Zweig wurde 1881 in Wien als Sohn eines wohlhabenden jüdischen Textilunternehmers geboren und 1904 an der Universität Wien mit einer Arbeit über Hippolyte Taine promoviert. Im Ersten Weltkrieg wandte er sich dem Pazifismus zu und ging 1917 in die Schweiz, wo seine Tragödie „Jeremias“ am Zürcher Stadttheater herauskam. Von 1919 bis 1934 lebte er in Salzburg und wurde mit Novellenbänden wie „Amok“ (1922) und „Verwirrung der Gefühle“ (1927), den „Sternstunden der Menschheit“ (1927) und Biografien wie „Marie Antoinette“ (1932) zu einem der erfolgreichsten Autoren deutscher Sprache; auf der Bühne hatte er Erfolg mit seiner „Volpone“-Bearbeitung nach Ben Jonson (1926), und für Richard Strauss schrieb er das Libretto zur Oper „Die schweigsame Frau“ (1935). 1933 fielen seine Bücher der NS-Bücherverbrennung zum Opfer, 1934 ging er nach London ins Exil, wurde 1940 britischer Staatsbürger und veröffentlichte 1939 mit „Ungeduld des Herzens“ seinen einzigen zu Lebzeiten erschienenen Roman. Über New York kam er 1941 nach Petrópolis in Brasilien, wo er die „Schachnovelle“ schrieb; im Februar 1942 nahm er sich dort gemeinsam mit seiner Frau Lotte das Leben, seine Erinnerungen „Die Welt von Gestern“ erschienen noch im selben Jahr.

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