Biografie
Philippe Quesne wurde 1970 geboren und studierte bildende Kunst und Grafikdesign an der École Estienne sowie Bühnenbild an der École nationale supérieure des arts décoratifs in Paris. Rund zehn Jahre arbeitete er als Bühnenbildner für Schauspiel- und Opernproduktionen, bevor er 2003 in Paris die interdisziplinäre Kompanie Vivarium Studio gründete, in der Schauspieler, Musiker und bildende Künstler zusammenarbeiten. Ihre Abende setzen auf Bilder, Musik und wenig Text; bekannt wurden unter anderem „L’Effet de Serge“ (2007), „La Mélancolie des dragons“ (2008, Festival d’Avignon), „Big Bang“ (2010), „Swamp Club“ (2013), „La Nuit des taupes“ (2016), „Farm Fatale“ (2019) und „Le Jardin des délices“ (2023). Von 2014 bis 2020 leitete er das Théâtre Nanterre-Amandiers, 2022 übernahm er die Leitung des Pariser Aufführungsorts Ménagerie de verre. Seine Arbeiten waren unter anderem beim Internationalen Sommerfestival Hamburg, am Berliner Hebbel am Ufer und an der Volksbühne zu sehen; 2025 inszenierte er mit „Vampire’s Mountain“ erstmals am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.
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