Biografie
Oliver Bukowski wurde am 6. Oktober 1961 in Cottbus geboren. Er studierte von 1985 bis 1990 Philosophie mit dem Schwerpunkt Sozialpsychologie und arbeitete anschließend an der Humboldt-Universität zu Berlin an einer Promotion, bevor er sich 1991 als freier Autor dem Schreiben für die Bühne zuwandte. Seit seinem frühen Stück „Die Halbwertszeit der Kanarienvögel“ (1991) sind mehr als 30 Theaterstücke entstanden, darunter „Londn – L.Ä. – Lübbenau“ (1993), „Gäste“, „Bowling Alone“ (2007), „Kritische Masse“ (2009) und „Der Sohn“ (2022). Er erhielt unter anderem den Gerhart-Hauptmann-Preis (1994), den Mülheimer Dramatikerpreis (1999) und den Lessing-Förderpreis des Freistaats Sachsen (2001). Für Deutschlandradio schrieb er die Krimi-Hörspielreihe „Serjosha & Schultz“, fürs Kino das Drehbuch zu „Bis zum Horizont und weiter“ (1999) und für den rbb die Comedyserie „Warten auf'n Bus“ (2020–2021), die für den Grimme-Preis und den Deutschen Fernsehpreis nominiert war. Von 1999 bis 2010 lehrte er Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, seit 2012 ist er Gastprofessor an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg.
Auf Stagelog
Statistiken laden...