Biografie
Olga Bach wurde 1990 in Berlin geboren und studierte Philosophie und Deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin und in Istanbul, anschließend Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität. Noch während des Jurastudiums schrieb sie „Die Vernichtung“, das Ersan Mondtag 2016 am Konzert Theater Bern uraufführte: Die Inszenierung wurde 2017 zum Berliner Theatertreffen eingeladen, das Stück für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, und die Zeitschrift „Theater heute“ wählte Bach zur Nachwuchsautorin des Jahres. Mit Mondtag entstanden danach unter anderem „Das Erbe“ (Münchner Kammerspiele, 2017), „Kaspar Hauser und Söhne“ (Theater Basel) und das Gemeinschaftsprojekt „Joy of Life“ (HAU Berlin, 2021); für das RambaZamba Theater schrieb sie „Die Frauen vom Meer“ (2018) nach Ibsen, für das Staatstheater Stuttgart „Im Ferienlager“ (2025). 2023 erschien bei Kiepenheuer & Witsch ihr erster Roman „Kinder der Stadt“. Ihre juristische Ausbildung schloss sie mit dem Referendariat am Berliner Kammergericht ab. Ihr Gerichtsdrama „Eine Sache der Auslegung“ ist zur Uraufführung im Januar 2027 am Schauspiel Köln angekündigt.
Auf Stagelog
Statistiken laden...