Özlem Özgül DündarDramatiker

Özlem Özgül Dündar

geb. 1983 · Deutsch

Biografie

Özlem Özgül Dündar wurde 1983 in Solingen geboren und studierte Literatur und Philosophie an der Universität Wuppertal, mit Studienaufenthalten in Irland, der Türkei und Paris; von 2014 bis 2020 folgte das Deutsche Literaturinstitut Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa, szenische Texte und Essays, überträgt türkische Lyrik ins Deutsche und arbeitet in Kollektiven wie dem Ministerium für Mitgefühl und kollektiv flexen. 2015 erhielt sie den Retzhofer Dramapreis für „Jardin d’Istanbul“ und den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis, 2018 bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt den Kelag-Preis. Ihr Stück „türken, feuer“, das vom Brandanschlag von Solingen 1993 ausgeht, wurde im September 2019 am Hessischen Landestheater Marburg uraufgeführt; die WDR-Hörspielfassung wurde zum Hörspiel des Jahres 2020 gewählt. Den Monolog „Mädchenschrift“ brachte das Schauspielhaus Bochum 2022 als Auftragswerk heraus; er erhielt 2023 den deutsch-niederländischen Preis Kaas & Kappes.

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