Biografie
Noam Brusilovsky wurde 1989 in Haifa geboren und arbeitet als freier Autor und Regisseur für Bühne und Radio. Nach der Thelma Yellin High School of the Arts studierte er Theaterregie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, wo im Dezember 2017 seine Diplominszenierung, die Soloperformance „Orchiektomie rechts“, herauskam. Parallel entstanden Hörspiele für SWR, Deutschlandfunk, rbb und WDR; zweimal erhielt er den Deutschen Hörspielpreis der ARD, 2017 für „Broken German“ nach dem Roman von Tomer Gardi und 2021 zusammen mit Ofer Waldman für „Adolf Eichmann: Ein Hörprozess“, 2024 folgte der Prix Italia für „Exzess (Eine Techno-Oper)“. Seine Theaterprojekte liefen unter anderem am Residenztheater und am Volkstheater in München, am Konzerttheater Bern, in den Berliner Sophiensaelen, am Schauspiel Stuttgart und am Stadttheater Klagenfurt, wo „Nicht sehen“ 2022 mit dem Spezialpreis des Nestroy-Theaterpreises ausgezeichnet wurde. Im Januar 2026 kam am Deutschen Theater Berlin sein Monolog „Fake Jews“ heraus, für den er Text und Regie verantwortete. Er unterrichtete unter anderem an der Hochschule „Ernst Busch“, am Mozarteum, am Bard College Berlin und an der Litauischen Akademie für Musik und Theater.
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