Nava EbrahimiDramatiker

Nava Ebrahimi

geb. 1978 · Iranisch-Deutsch

Biografie

Nava Ebrahimi wurde 1978 in Teheran geboren, kam als Kind nach Deutschland, besuchte die Kölner Journalistenschule und studierte in Köln Volkswirtschaftslehre. Vor ihrer literarischen Laufbahn arbeitete sie als Redakteurin bei der Financial Times Deutschland und der Kölner StadtRevue sowie als Nahost-Referentin der Bundesagentur für Außenwirtschaft. Für ihren ersten Roman „Sechzehn Wörter“ (2017) erhielt sie den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises; 2020 erschien „Das Paradies meines Nachbarn“. Mit dem Text „Der Cousin“ gewann sie 2021 den Ingeborg-Bachmann-Preis, und das Wiener Volkstheater brachte 2023 das darauf aufbauende Stück „Die Cousinen“ zur Uraufführung. Ihr Roman „Und Federn überall“ (2025), angesiedelt in einer Kleinstadt im Emsland rund um einen Geflügelschlachthof, stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises, wurde mit dem Péter-Horváth-Literaturpreis ausgezeichnet und kam 2026 in München erstmals auf die Bühne. Ebenfalls 2025 hielt sie mit „Drei Tage im Mai“ die Klagenfurter Rede zur Literatur.

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