Biografie
Maxim Gorki, eigentlich Alexei Maximowitsch Peschkow, wurde 1868 in Nischni Nowgorod geboren, wurde früh zur Waise und zog nach vielen Gelegenheitsarbeiten jahrelang durch das Russische Reich. 1892 veröffentlichte er unter dem Namen Gorki seine erste Erzählung; mit dem Band „Skizzen und Erzählungen“ (1898) wurde er landesweit bekannt. Konstantin Stanislawski brachte 1902 am Moskauer Künstlertheater sein Stück „Nachtasyl“ heraus, das schon im Januar 1903 auch in Berlin gespielt wurde und seinen internationalen Ruhm begründete. Es folgten Dramen wie „Sommergäste“ (1904), „Kinder der Sonne“ (1905), „Wassa Schelesnowa“ (1910, Neufassung 1935) und „Jegor Bulytschow“ (1932), außerdem der Roman „Die Mutter“ (1906) und eine autobiografische Trilogie. Von 1906 bis 1913 lebte er auf Capri, verließ Russland 1921 erneut und hielt sich bis 1932 überwiegend in Sorrent auf, bevor er ganz in die Sowjetunion zurückkehrte; 1934 trug er auf dem ersten Kongress des sowjetischen Schriftstellerverbands dazu bei, den sozialistischen Realismus als Leitlinie durchzusetzen. Gorki starb 1936 bei Moskau.
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