Biografie
Max von Schillings wurde 1868 in Düren geboren, studierte in Bonn und München zunächst Jura, wandte sich dann aber im Umkreis von Alexander Ritter und Richard Strauss der Musik zu. 1894 wurde seine erste Oper „Ingwelde“ erfolgreich uraufgeführt; von 1908 bis 1918 leitete er als Generalmusikdirektor das Stuttgarter Hoftheater, ab 1919 war er Intendant der Preußischen Staatsoper Berlin, bis er 1925 nach Konflikten mit dem Kultusminister fristlos entlassen wurde. Seine im Stil Richard Wagners komponierten Opern gerieten größtenteils in Vergessenheit, mit Ausnahme von „Mona Lisa“ (1915), seinem größten Erfolg. 1932 wurde er Präsident der Preußischen Akademie der Künste und trat 1933 der NSDAP bei; in dieser Funktion trieb er den Ausschluss jüdischer und moderner Künstler wie Arnold Schoenberg und Franz Schreker aus der Akademie voran. Schillings starb 1933 in Berlin.
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