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Dramatiker

Martin Sperr

1944 – 2002 · Deutsch

Biografie

Martin Sperr wurde 1944 in Steinberg bei Marklkofen in Niederbayern geboren und starb 2002 in Landshut. Er ließ sich an Schauspielschulen in München, Wien und Wiesbaden ausbilden und war ab 1965 am Bremer Stadttheater engagiert, wo im Jahr darauf sein erstes großes Stück, „Jagdszenen aus Niederbayern“, uraufgeführt wurde. Mit „Landshuter Erzählungen“ (1967) und „Münchner Freiheit“ (1971) vollendete er seine „Bayerische Trilogie“ und wurde neben Rainer Werner Fassbinder und Franz Xaver Kroetz zu einem der wichtigsten Erneuerer des kritischen Volksstücks. Ab 1967 war er an den Münchner Kammerspielen engagiert, später auch am Münchner Volkstheater, und wirkte zugleich als Schauspieler in Film und Fernsehen. Für sein Werk erhielt er unter anderem den Gerhart-Hauptmann-Preis (1965) und den Mülheimer Dramatikerpreis (1978).

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