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Dramatiker

Marlen Haushofer

1920 – 1970 · Österreichisch

Biografie

Marlen Haushofer kam 1920 als Marie Helene Frauendorfer in Frauenstein bei Molln in Oberösterreich zur Welt, besuchte ein Internat der Ursulinen in Linz und studierte ab 1940 in Wien und später in Graz Germanistik, ohne einen Abschluss zu machen. Ab 1946 veröffentlichte sie Erzählungen in Zeitungen und Zeitschriften; erste Anerkennung brachte ihr 1952 die Novelle „Das fünfte Jahr“. Es folgten unter anderem die Romane „Eine Handvoll Leben“ (1955), „Die Tapetentür“ (1957), „Himmel, der nirgendwo endet“ (1966) und „Die Mansarde“ (1969), außerdem Kinderbücher wie „Brav sein ist schwer“ und mehrere Hörspiele. Ihr bekanntestes Buch ist der Roman „Die Wand“ (1963), in dem eine Frau durch eine unsichtbare Grenze von der übrigen Welt abgeschnitten wird; 2012 kam er als Film mit Martina Gedeck ins Kino. Haushofer starb 1970 in Wien. Ihr lange wenig beachtetes Werk wurde ab den 1980er-Jahren durch Neuauflagen und die feministische Literaturforschung neu entdeckt, 2023 erschien bei Claassen eine sechsbändige Werkausgabe.

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