Biografie
Manuel de Falla wurde am 23. November 1876 in Cádiz geboren und erhielt ersten Musikunterricht von seiner Mutter, bevor er ab 1896 am Konservatorium von Madrid bei José Tragó Klavier und bei Felipe Pedrell Komposition studierte; Pedrell machte ihn mit der altspanischen Musiktradition vertraut. Den internationalen Durchbruch brachte ihm die 1904/05 komponierte Oper La vida breve, die 1913 in Nizza uraufgeführt wurde. 1907 zog Falla nach Paris, wo er sich mit Claude Debussy, Maurice Ravel und Isaac Albéniz befreundete, kehrte aber bei Kriegsausbruch 1914 nach Spanien zurück und lebte ab 1915 in Madrid, später in Granada. In den folgenden Jahren entstanden seine bekanntesten Bühnenwerke, darunter El amor brujo (1915) und Der Dreispitz (1919) für Diaghilews Ballets Russes. Beim Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs verließ Falla 1939 sein Land und ließ sich in Alta Gracia in Argentinien nieder, wo er bis zu seinem Tod am 14. November 1946 an dem unvollendeten Oratorium Atlántida arbeitete.
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