Biografie
Luis August Krawen wurde in Bremen geboren, wuchs in Berlin auf und spielte lange im Jugendtheater P14 der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Ab 2016 studierte er Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, wo er zur 3D-Animation fand, und schloss später ein Studium der Bühnengestaltung an der Universität der Künste Berlin ab. Als Videokünstler schuf er Projektionen und digitale Bildwelten unter anderem für Alexander Giesches Inszenierung von Max Frischs „Der Mensch erscheint im Holozän“, die 2020 zum Theatertreffen eingeladen wurde, für den Doppelabend „Pierrot Lunaire / La Voix Humaine“ an der Staatsoper Hamburg sowie 2022 für Valentin Schwarz’ „Ring“ und Roland Schwabs „Tristan und Isolde“ bei den Bayreuther Festspielen. Ab der Spielzeit 2020/21 war er Artist in Residence an den Münchner Kammerspielen, wo eigene Arbeiten wie „Nightcore“ und der Animationsfilm „Planet Magnon“ entstanden. Für die Spielzeit 2026/27 wählte eine Jury ihn für das Regie-Nachwuchsprogramm WORX am Berliner Ensemble aus; dort entsteht mit Martha Mechow das Stück „Die Letzten werden die Allerletzten sein“, das er selbst inszeniert. Thematisch kreist seine Arbeit um Klasse und Technologie.
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