Biografie
Louis Spohr wurde am 5. April 1784 in Braunschweig geboren und galt schon in jungen Jahren neben Niccolò Paganini als bedeutendster Geigenvirtuose seiner Zeit. Ende 1821 folgte er einem Ruf nach Kassel, wo er ab Januar 1822 35 Jahre lang als Hofkapellmeister und später Generalmusikdirektor das Musikleben der Stadt prägte. Sein Œuvre umfasst zehn Sinfonien, fünfzehn Violinkonzerte, 36 Streichquartette sowie Oratorien und Opern wie „Faust“ (1816), „Zemire und Azor“ (1819) und „Jessonda“ (1823). Spohr gilt zudem als Pionier des modernen Dirigierens mit Taktstock und als Erfinder des Kinnhalters für die Violine, den er 1833 in seiner „Violinschule“ beschrieb. Er starb 1859 in Kassel.
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