Kristof MagnussonDramatiker

Kristof Magnusson

geb. 1976 · Deutsch

Biografie

Kristof Magnusson wurde 1976 in Hamburg geboren; nach einer Ausbildung zum Kirchenmusiker studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, Szenisches Schreiben an der Hochschule der Künste Berlin und isländische Literatur in Reykjavík. Bekannt wurde er mit der Komödie „Männerhort“, die 2003 in der Regie von Kay Voges am Schauspiel Bonn herauskam, an zahlreichen Bühnen im In- und Ausland nachgespielt und 2014 fürs Kino verfilmt wurde. Zu seinen weiteren Stücken gehören „Der totale Kick“ (2001) und „Sushi für alle“ (2011); gemeinsam mit Gunnar Klack schrieb er die Komödien „Apokalypse Miau“ (Volkstheater Wien, 2022) und „In bester Lage“ (Schauspiel Köln, 2026). Als Romancier veröffentlichte er unter anderem „Zuhause“ (2005), „Das war ich nicht“ (2010, Longlist des Deutschen Buchpreises), „Arztroman“ (2014), „Ein Mann der Kunst“ (2020) und „Die Reise ans Ende der Geschichte“ (2026). Daneben überträgt er Prosa, Dramatik und Sagas aus dem Isländischen ins Deutsche und lehrte als Gast unter anderem am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und am Massachusetts Institute of Technology. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Rauriser Literaturpreis (2006), der Jane-Scatcherd-Preis für Übersetzer (2016) und der Rom-Preis der Deutschen Akademie Villa Massimo (2023).

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