Biografie
Kevin Rittberger wurde 1977 in Stuttgart geboren und studierte an der Freien Universität Berlin Neuere Deutsche Literatur, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Seit 2004 arbeitet er als Autor und Regisseur, unter anderem am Staatstheater Stuttgart, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Schauspielhaus Wien, am Deutschen Theater Berlin, am Residenztheater München und am Maxim-Gorki-Theater. Für seine Inszenierungen von Dietmar Daths „Die Abschaffung der Arten“ in Berlin und „Nachrichten aus der ideologischen Antike“ nach Alexander Kluge in Hamburg erhielt er 2010 den Kurt-Hübner-Regiepreis. Mit „Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung“ (Schauspielhaus Wien, 2011) und „IKI.radikalmensch“ (Schauspiel Osnabrück, 2019) war er für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert; 2012 folgte der Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis. Zu seinen weiteren Stücken zählen „Schwarzer Block“ (Maxim-Gorki-Theater, 2020), „Der Entrepreneur“ (Residenztheater, 2022) und „Gesetze schreddern“ (Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 2024); für das Theater Magdeburg schrieb er „Wunde Stadt“ über den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt, 2026 uraufgeführt von Sebastian Nübling. Daneben ist Rittberger als Kurator und Essayist tätig.
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