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Dramatiker

Juli Mahid Carly

geb. 1997 ·

Biografie

Juli Mahid Carly wurde 1997 in Baunatal geboren und studierte zunächst Deutsch und Geschichte in Göttingen, danach Regie in Ludwigsburg. Für das Stück „Verbindungsfehler“, in dem ein immer wieder ausfallendes Internet vier Menschen in einem Haus zur direkten Begegnung zwingt, erhielt Carly 2019 den Osnabrücker Dramatiker:innenpreis; Rieke Süßkow brachte es in Osnabrück zur Uraufführung. Seither schreibt und inszeniert Carly vielfach eigene Texte, darunter popkulturelle Überschreibungen von Klassikern wie „Kabale+Liebe“ am Theater Konstanz (2023), das High-School-Musical „Mariah Stuart – Heads Will Roll“ am Theater der Jungen Welt Leipzig (2024) und „Faust. Der Tragödie nächster Fail“ am Theater Konstanz (2025). Carlys Inszenierung von Till Wiebels „Vier Piloten“ am Schauspielhaus Bochum wurde 2025 für den Theaterpreis Der Faust in der Kategorie Regie Theater für junges Publikum nominiert. Im selben Jahr entstand auf Anfrage des Theaters Magdeburg das von Tokio Hotel inspirierte Stück „Schrei so laut du kannst“, das Carly dort selbst uraufführte. Außerdem erhielt Carly 2020 beim Filmfestival FiSH in Rostock die Auszeichnung Film des Jahres für den Dokumentarfilm „Weißabgleich“ und 2022 einen Förderpreis des Essaypreises Wortmeldungen.

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