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Dramatiker

Jules Romains

1885 – 1972 · Französisch

Biografie

Jules Romains, eigentlich Louis Farigoule, wurde am 26. August 1885 in Saint-Julien-Chapteuil geboren und studierte an der Pariser École normale supérieure Philosophie. Bereits als Student entwickelte er die Idee des „Unanimismus“, einer literarischen Strömung, die das kollektive Bewusstsein von Menschengruppen zum Thema macht. Nach dem Ersten Weltkrieg gab er den Lehrerberuf auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen, und wurde mit Theaterstücken wie „Knock“ sowie dem 27-bändigen Romanzyklus „Les Hommes de bonne volonté“ zu einem der meistgelesenen französischen Autoren seiner Zeit. Von 1936 bis 1941 war er Präsident des internationalen Schriftstellerverbands PEN, 1946 wurde er in die Académie française gewählt. Jules Romains starb am 14. August 1972 in Paris.

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