Josef HaderDramatiker

Josef Hader

geb. 1962 · Österreichisch

Biografie

Josef Hader wurde 1962 in Waldhausen im Strudengau in Oberösterreich geboren und unternahm am Stiftsgymnasium Melk erste Kabarettversuche. Nachdem er 1985 für sein Programm „Der Witzableiter und das Feuer“ den Salzburger Stier erhalten hatte, gab er sein Lehramtsstudium der Germanistik und Geschichte auf; der Durchbruch kam 1988 mit „Biagn oder Brechen“, und sein Soloprogramm „Privat“ (1994) sahen rund eine halbe Million Menschen. Mit Alfred Dorfer schrieb er 1991 die Tragikomödie „Indien“, für die beide 1992 den Österreichischen Kleinkunstpreis erhielten und die Paul Harather 1993 verfilmte; 2006 folgte das Stück „Husten“. Als Hauptdarsteller und Mitautor prägte er die Verfilmungen der Brenner-Krimis von Wolf Haas, von „Komm, süßer Tod“ (2000) bis „Das ewige Leben“ (2015), und verkörperte 2016 Stefan Zweig in „Vor der Morgenröte“. Als Filmregisseur debütierte er 2017 mit „Wilde Maus“, das im Wettbewerb der Berlinale lief; 2024 folgte „Andrea lässt sich scheiden“.

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