J
Dramatiker

Jorinde Dröse

geb. 1976 · Deutsch

Biografie

Jorinde Dröse wurde 1976 in Hanau geboren, studierte ab 1996 Dramaturgie an der Theaterakademie München und ab 1998 Regie an der Universität Hamburg; Assistenzen führten sie an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg und das Theater Basel. Von 2002 bis 2009 inszenierte sie regelmäßig am Thalia Theater Hamburg und daneben unter anderem in Bochum, München, Leipzig und Frankfurt. Von 2010 bis 2013 war sie Hausregisseurin am Maxim Gorki Theater Berlin, wo etwa Ibsens „Nora oder Ein Puppenheim“ und Falladas „Jeder stirbt für sich allein“ entstanden. Nach einer mehrjährigen Pause vom Theaterbetrieb, in der sie als Waldpädagogin arbeitete, kehrte sie zur Spielzeit 2021/22 zur Regie zurück und setzt seither Schwerpunkte auf feministische Erzählungen und Diversität. In dieser Phase inszenierte sie unter anderem die Uraufführung „Das Augenlid ist ein Muskel“ am Deutschen Theater Berlin (2022) und „Die Wut, die bleibt“ bei den Salzburger Festspielen (2023). Mit der Schauspielerin Claude De Demo entwickelte sie 2024 am Berliner Ensemble den Soloabend „#Motherfuckinghood“, 2025 folgte mit ihr und dem Ensemble des RambaZamba Theaters das Projekt „Superwomen“.

Auf Stagelog

Statistiken laden...