Inger ChristensenDramatiker

Inger Christensen

1935 – 2009 · Dänisch

Biografie

Inger Christensen wurde 1935 in Vejle als Tochter eines Schneiders und einer Köchin geboren und schloss 1958 ihre Ausbildung am Lehrerseminar in Aarhus ab. Ab 1962 lebte sie in Kopenhagen und arbeitete nach einer Lehrtätigkeit an einer Kunsthochschule in Holbæk (1963–1964) als freie Schriftstellerin; von 1959 bis 1976 war sie mit dem Dichter Poul Borum verheiratet. Nach den Gedichtbänden „Lys“ (1962) und „Græs“ (1963) sowie den Romanen „Evighedsmaskinen“ (1964) und „Azorno“ (1967) erschien 1969 das große Gedicht „det“. 1981 folgte „alfabet“, dessen Aufbau der Fibonacci-Folge gehorcht, 1991 der Sonettenkranz „Sommerfugledalen“; daneben schrieb sie Kinderbücher, Theaterstücke, Hörspiele und Essays. Zu ihren Auszeichnungen gehören der Nordische Preis der Schwedischen Akademie und der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur (beide 1994) sowie der Europäische Preis für Poesie (1995); sie war Mitglied der Dänischen Akademie und ab 2001 der Berliner Akademie der Künste und wurde oft als Kandidatin für den Literaturnobelpreis genannt. Ins Deutsche übertrug vor allem Hanns Grössel ihre Werke. Christensen starb 2009 in Kopenhagen.

Auf Stagelog

Statistiken laden...