Hirokazu KoreedaDramatiker

Hirokazu Koreeda

geb. 1962 · Japanisch

Biografie

Hirokazu Koreeda, oft auch Kore-eda geschrieben, wurde 1962 in Tokio geboren und studierte bis 1987 Literatur an der Waseda-Universität. Danach drehte er für die unabhängige Produktionsfirma TV Man Union zahlreiche Fernsehdokumentationen, in denen Erinnerung, Leben und Sterben im Mittelpunkt standen. Sein erster Spielfilm „Maboroshi – Das Licht der Illusion“ wurde 1995 in Venedig ausgezeichnet, der zweite, „After Life“ (1998), über eine Zwischenstation, in der Verstorbene ihre glücklichste Erinnerung wählen, machte ihn international bekannt. Mit Familienfilmen wie „Nobody Knows“ (2004), „Still Walking“ (2008) und „Like Father, Like Son“ (2013), der in Cannes den Preis der Jury erhielt, festigte er seinen Ruf. 2018 gewann er mit „Shoplifters – Familienbande“ die Goldene Palme; später drehte er auch in Frankreich („La Vérité“, 2019) und Südkorea („Broker“, 2022). Koreeda schneidet seine Filme meist selbst und veröffentlicht auch literarische Texte.

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