Biografie
Herman Koch wurde 1953 in Arnhem geboren und wuchs in Amsterdam auf, wohin seine Familie zog, als er zwei Jahre alt war. Bekannt wurde er in den Niederlanden zunächst als Satiriker: In den 1980er Jahren wirkte er an der Radiosendung „Borát“ mit, und zusammen mit Kees Prins und Michiel Romeyn schuf er die absurde Fernsehserie „Jiskefet“ (1990–2005), in der er auch selbst spielte. Als Autor debütierte er 1985 mit dem Erzählband „De voorbijganger“, 1989 folgte sein erster Roman „Red ons, Maria Montanelli“; außerdem schrieb er Kolumnen, unter anderem für de Volkskrant. Den internationalen Durchbruch brachte ihm der Roman „Het diner“ (2009, deutsch „Angerichtet“), der 2009 den NS Publieksprijs gewann, auf Bestsellerlisten in Deutschland und den USA stand und für Bühne und Kino bearbeitet wurde, unter anderem 2017 als Film „The Dinner“ mit Richard Gere und Laura Linney. Zu seinen weiteren Romanen gehören „Zomerhuis met zwembad“ (2011, „Sommerhaus mit Swimmingpool“), „Geachte heer M.“ (2014, „Sehr geehrter Herr M.“) und „De greppel“ (2016, „Der Graben“).
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