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Komponist

Hans Werner Henze

1926 – 2012 · Deutsch

Biografie

Hans Werner Henze wurde am 1. Juli 1926 in Gütersloh geboren und studierte ab 1946 bei Wolfgang Fortner in Heidelberg sowie 1949 bei René Leibowitz in Zwölftontechnik. Nach ersten Stationen als Korrepetitor in Bielefeld und als künstlerischer Leiter des Balletts Wiesbaden emigrierte er 1953 nach Italien, zunächst nach Ischia, später nach Marino bei Rom. Dort entstanden zahlreiche seiner bekanntesten Opern, von „Boulevard Solitude" (1952) über „Der Prinz von Homburg" (1960) und „Der junge Lord" (1965) bis „Die Bassariden" (1966); daneben komponierte er zehn Sinfonien, Ballette und das Oratorium „Das Floß der Medusa" (1968). Von 1980 bis 1991 lehrte er Komposition an der Musikhochschule Köln und gründete Festivals wie die Münchener Biennale (1988); 2000 erhielt er den Praemium Imperiale. Henze starb am 27. Oktober 2012 in Dresden.

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