Biografie
Gabriel Fauré wurde am 12. Mai 1845 im südfranzösischen Pamiers geboren und erhielt von seinem neunten Lebensjahr an elf Jahre lang seine musikalische Ausbildung an der Pariser École Niedermeyer, unter anderem bei Camille Saint-Saëns. Er wirkte danach als Organist an mehreren Pariser Kirchen, ab 1896 an der Église de la Madeleine, und unterrichtete Komposition am Conservatoire de Paris, wo unter anderem Maurice Ravel und Nadia Boulanger zu seinen Schülern zählten. Von 1905 bis 1920 leitete er das Conservatoire als Direktor und setzte dort zahlreiche Reformen durch, obwohl eine fortschreitende Schwerhörigkeit sein Wirken zunehmend erschwerte. Neben seiner einzigen Oper „Pénélope“ (1913) schuf Fauré vor allem Kammermusik, Klavierwerke und rund hundert Lieder sowie das bekannte Requiem (1887–1890). Er starb am 4. November 1924 in Paris.
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