Biografie
Ferruccio Busoni wurde am 1. April 1866 in Empoli bei Florenz als Sohn eines italienischen Klarinettisten und einer Pianistin geboren und blieb zeitlebens italienischer Staatsbürger. Nach Ausbildungsstationen in Wien, Graz und Leipzig unterrichtete und konzertierte er als Pianist und Komponist unter anderem in Helsinki, Moskau und Boston, bevor er sich 1894 in Berlin niederließ. Während des Ersten Weltkriegs lebte er von 1915 bis 1920 im Schweizer Exil in Zürich, wo seine Opern „Arlecchino“ und „Turandot“ uraufgeführt wurden. Zurück in Berlin leitete er ab 1920 eine Meisterklasse für Komposition und arbeitete bis zu seinem Tod an seiner letzten Oper „Doktor Faust“. Busoni starb am 27. Juli 1924 in Berlin und gilt als vielseitiger Pianist, Komponist, Dirigent und Musikdenker der musikalischen Moderne.
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