Biografie
Federico García Lorca wurde 1898 in Fuente Vaqueros bei Granada geboren, begann 1914 in Granada ein Studium und zog 1919 an die Residencia de Estudiantes in Madrid, wo er unter anderem Salvador Dalí und Luis Buñuel kennenlernte. Als Lyriker der Generation von 1927 wurde er 1928 mit dem „Romancero gitano“ in Spanien und Lateinamerika berühmt; 1929/30 lebte er in New York und reiste nach Kuba, dort entstanden die Gedichte von „Poeta en Nueva York“. Ab 1931 leitete er die von der Republik geförderte studentische Wanderbühne La Barraca, die klassisches spanisches Theater von Cervantes und Calderón in die Dörfer brachte. In den folgenden Jahren kamen seine großen Tragödien heraus: „Bluthochzeit“ (1933), „Yerma“ (1934) und „Doña Rosita la soltera“ (1935); „Bernarda Albas Haus“ schloss er 1936 ab, uraufgeführt wurde es erst 1945. Kurz nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs wurde er im August 1936 bei Granada von nationalistischen Putschisten verhaftet und erschossen, seine sterblichen Überreste wurden nie gefunden. Unter Franco zunächst zensiert, gilt er heute als eine Symbolfigur der spanischen Dichtung und Dramatik des 20. Jahrhunderts.
Auf Stagelog
Statistiken laden...
