Biografie
Eugen d’Albert wurde 1864 in Glasgow als Sohn eines französisch-italienischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren und fühlte sich zeitlebens der deutschen Musiktradition verbunden. Ab 1881 studierte er bei Franz Liszt in Weimar, der ihn als Pianisten hoch schätzte, und trat in der Folge international als Klaviervirtuose auf. Bis 1918 britischer Staatsbürger, nahm er danach die Schweizer Staatsangehörigkeit an. Neben zwei Klavierkonzerten und Kammermusik komponierte er 21 Opern; den größten Erfolg brachte ihm 1903 „Tiefland“ nach Àngel Guimeràs Drama „Terra baixa“, bis heute seine meistgespielte Oper. Ab 1907 leitete er die Berliner Hochschule für Musik. Er starb 1932 in Riga, wohin er wegen der Scheidung von seiner sechsten Ehefrau gereist war.
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