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Komponist

Eduard Künneke

1885 – 1953 · Deutsch

Biografie

Eduard Künneke wurde am 27. Januar 1885 im niederrheinischen Emmerich geboren und starb am 27. Oktober 1953 in Berlin. Er studierte 1903 bis 1905 an der Berliner Musikhochschule und wurde ab 1906 Meisterschüler von Max Bruch an der Akademie der Künste. Von 1907 bis 1911 wirkte er als Chordirektor am Neuen Operettentheater und als Kapellmeister am Deutschen Theater unter Max Reinhardt, 1917 wurde er Kapellmeister am Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater. Nach zwei wenig erfolgreichen Opern gelang ihm 1919 mit dem Singspiel „Das Dorf ohne Glocke“ der Durchbruch als Operettenkomponist, dem 1921 mit „Der Vetter aus Dingsda“ internationaler Erfolg folgte. 1925/26 hielt er sich für Kompositionsaufträge in den USA auf. Künneke gilt als stilprägend für den Einsatz amerikanischer Tanzrhythmen und Jazzelemente in der deutschen Operette.

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