Biografie
Edmund Eysler wurde am 12. März 1874 in Wien geboren und starb am 4. Oktober 1949 ebenda. Auf Anraten des Komponisten Leo Fall studierte er am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Komposition bei Robert Fuchs. Nach ersten Jahren als Kapellmeister im Vergnügungspark „Venedig in Wien“ gelang ihm 1903 mit der Operette „Bruder Straubinger“ am Theater an der Wien der Durchbruch. Bis in die 1930er Jahre schrieb er rund 60 Operetten, darunter „Der lachende Ehemann“ (1913) und „Die gold’ne Meisterin“ (1927), die ihm den größten Erfolg seines Lebens brachte. Wegen seiner jüdischen Herkunft wurden seine Werke während der NS-Zeit verboten; von Freunden versteckt, überlebte Eysler in Wien. Er starb 1949 nach einem Sturz von einer Bühne und wurde in einem Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.
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