Biografie
Duncan Macmillan wurde 1980 in England geboren und studierte Film an der University of Reading, Theater an der Central School of Speech and Drama in London sowie Szenisches Schreiben in Birmingham und am Royal Court Theatre. Bekannt wurde er 2005 durch den Bruntwood Prize des Royal Exchange Theatre in Manchester für sein Stück „Monster“. Seine Stücke kreisen häufig um gesellschaftliche Fragen der Gegenwart: „Lungs“ (deutsch „Atmen“) um Elternschaft, „People, Places and Things“ (2015 am National Theatre, deutsch „Menschen, Orte und Dinge“) um Sucht und Entzug, der interaktive Monolog „Every Brilliant Thing“ („All das Schöne“) um Depression und Suizidgedanken. Gemeinsam mit Robert Icke bearbeitete und inszenierte er George Orwells „1984“ für die Bühne; diese Fassung und „People, Places and Things“ waren für den Olivier Award als bestes neues Stück nominiert. Mit der Regisseurin Katie Mitchell entstanden unter anderem „The Forbidden Zone“ für die Salzburger Festspiele und die Schaubühne Berlin sowie die mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnete Bühnenfassung von Friederike Mayröckers „Reise durch die Nacht“. Für die BBC schrieb er mit Effie Woods die Fernsehserie „Trigonometry“ (2020).
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