Biografie
Daniel Kehlmann wurde 1975 in München geboren und wuchs in Wien auf, wo er Philosophie und Germanistik studierte; seine Diplomarbeit behandelte Friedrich Schillers Theorie der Entfremdung. Mit dem Roman „Die Vermessung der Welt“ über Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt gelang ihm 2005 der internationale Durchbruch. Es folgten unter anderem „Ruhm“ (2009), „F“ (2013) und der historische Roman „Tyll“ (2017), der die Legende des Till Eulenspiegel in den Dreißigjährigen Krieg versetzt und 2020 auf der Shortlist des International Booker Prize stand. Kehlmann erhielt 2006 den Kleist-Preis, 2008 den Thomas-Mann-Preis und 2024 den Ludwig-Börne-Preis. Seit 2015 hat er den Eberhard-Berent-Lehrstuhl an der New York University inne und lebt zwischen Berlin und New York.
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