Biografie
Clément Papachristou schloss 2014 seine Schauspielausbildung am ESACT/Conservatoire de Liège ab und arbeitet seither als Schauspieler, Choreograf und Regisseur mit einem Schwerpunkt auf inklusiven künstlerischen Praktiken für Menschen, die von etablierten Bühnenformen ausgeschlossen sind. 2020 entwickelte er mit seinem Zwillingsbruder Guillaume, der seit Geburt eine Cerebralparese hat, die Produktion „Une tentative presque comme une autre“, die beim Festival de Marseille und danach international gezeigt wurde; 2021/22 folgte „La Grotte“. Seit 2022 ist er assoziierter Künstler am Théâtre National Wallonie-Bruxelles in Brüssel, wo er Begegnungsprojekte und Workshops öffnet, die Theater- und Tanzpraxis für Menschen mit Behinderung zugänglich machen. 2025 inszenierte er dort „Justices“, eine an Dantes „Göttlicher Komödie“ orientierte Arbeit über gesellschaftliche Ausgrenzung und Gerechtigkeit.
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