Biografie
Clemens Sienknecht wurde 1964 in Hamburg geboren. Nach einem abgebrochenen Sport- und Musikstudium und ersten Bandprojekten kam er ans Theater und war als Pianist an Bühnen zwischen Kiel und Zürich engagiert. Seit 1993 arbeitet er kontinuierlich mit dem Regisseur Christoph Marthaler zusammen, zuerst als Musiker in „Goethes Faust √1+2“, später etwa in „Stunde Null oder die Kunst des Servierens“ (1996). Eigene Arbeiten führten ihn unter anderem nach Hannover, Basel, Zürich, Düsseldorf, Berlin und Köln. Mit Barbara Bürk entwickelte er „Effi Briest – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie“ (Spielzeit 2015/16), in dem er selbst als Musiker und Spieler mitwirkt; der Abend wurde 2016 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und mit dem Hamburger Theaterpreis Rolf Mares ausgezeichnet. In derselben Form folgten unter anderem „Anna Karenina“, „Die Nibelungen“ und 2025 „Kabale und Liebe“ in Hamburg sowie „Die Hermannsschlacht“ und „Romeo und Julia“ am Schauspielhaus Bochum.
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